Umweltanalytik

Im Vordergrund der umweltanalytischen Untersuchungen steht die Emissionsanalytik, d. h. die Bestimmung umweltrelevanter Komponenten in Absorptionslösungen, auf Filtermaterialien oder Adsorbentien. Die Probenahme bei Emissionsmessungen erfolgt am Kamin. In der Regel werden die Messungen durch Mitarbeiter der Umweltmessstelle durchgeführt. Im Rahmen von Emissions- und Immissionsmessungen werden eine Reihe von chemischen Parametern, die in der TA-Luft oder der 17. BImSchV gefordert sind, bestimmt. Analysiert werden hierbei sowohl Kaminabgasproben und die darin enthaltenen Stäube als auch Prozessstoffe, die für die Umwelt von Belang sein können. Hierzu gehören Sekundärbrennstoffe, Einsatzstoffe und Brennprozessstoffe.

Die Mehrzahl der nachfolgend genannten analytischen Bestimmungen ist in die Akkreditierung nach DIN EN ISO 17025 einbezogen.

  • Bestimmung von Anionen (z. B. F-, Cl-, Br-, SO42-, PO43- etc.)

  • Bestimmung von Sonderkomponenten wie NH3, H2S etc.

  • Bestimmung von Summenparametern wie TC, TOC, TIC, VOC, Gesamt-N etc.

  • Bestimmung organischer Verbindungen (BTEX, PAK, PCB, PCP)

Die Bestimmung der o. a. chemischen Parameter wird regelmäßig auch an Proben aus anderen Umweltbereichen wie Boden, Schlamm, Wasser und Abwasser, an Abfallstoffen sowie an allen Stoffen der Zementherstellung durchgeführt.

   

Stand: 09.09.2010